Wirtshaus

Joachim Kaiser

Das Haus wurde 1880 als klassischer Bier-Lagerkeller gebaut, wie es sie mehrfach auf der Marienhöhe gibt. Normalerweise war die Brauerei in der Stadt und der dazugehörige Keller außerhalb: hier allerdings wurde das Bier im Haus gebraut. Meist gab es über den Kellern Sommerausschank: so auch hier. Seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist das Anwesen in Besitz der Familie, Joachim Kaisers Mutter war selbst noch Braumeisterin, die bis 1974 hauptsächlich Weizenbier braute.

Ideal sind die aus dieser Zeit stammenden Gewölbekeller, in denen heute der Wein ruht und der Kellerschinken unter speziellen Bedingungen 30 Monate reifen kann.

Im Jahre 2001 fiel der vormals klassische große Biergarten der immer näher rückenden Wohnbebauung zum Opfer: aus 360 Sitzplätzen mit Selbstbedienung wurde der reduzierte Kastaniengarten, der in das Konzept des Restaurants eingegliedert wurde.Jetzt wird den Gästen im Sommer auch im Garten die volle Fürsorglichkeit und Gastlichkeit zuteil, die in den Mauern des Hauses gepflegt wird.